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Influencer Marketing – dein Guide zum Erfolg

Influencer Marketing – dein Guide zum Erfolg

Influencer Marketing ist heute einer der ganz großen Marketingtrends. Die Zahl der Influencer ist riesig und immer mehr Unternehmen bauen die neue Disziplin in ihre Kommunikationsstrategien bzw. in ihren Marketing-Mix ein. Marketingverantwortliche interessieren sich zunehmend für Kooperationen mit Bloggern und Vloggern und richten sich gezielt an die großen und vielen kleinen Social-Media-Stars. Ziel ist die möglichst authentische Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen, mehr Sympathie für die Unternehmensmarke und/oder das Ansprechen von Zielgruppen, die sich mit klassischen Medien nur schwer erreichen lassen.

Influencer Marketing ist und bleibt dabei spannend. Der authentische, kreative Kommunikationskanal professionalisiert sich weiter. Es lohnt sich auch für dich, bei diesem aufregenden Trend am Ball zu bleiben. Als Pionier in Sachen Influencer Marketing haben wir das Wichtigste zu diesem noch jungen Thema in einem Leitfaden zusammengefasst.
 

Was ist Influencer Marketing eigentlich?

Influencer Marketing ist in aller Munde, doch was genau versteht man eigentlich darunter? Diese Marketingform siedelt sich im Spannungsfeld zwischen herkömmlicher Online-PR, Social-Media-Marketing und dem sogenannten Referral-Marketing an. Es handelt sich um eine neue und wichtige Schiene im Online-Marketing-Mix.

Hauptziel beim Influencer Marketing ist die Identifizierung und Einbindung wichtiger Influencer in das eigene Unternehmen. Diese sollen als Marketing- und Unternehmensbotschafter dazu beitragen, die Unternehmensziele zu erreichen. Bevor wir diesen Ablauf näher erklären, möchten wir dir zeigen, was einen Influencer auszeichnet.

 

Was sind Influencer?

Ein Influencer ist das, worauf die Übersetzung der englischsprachigen Bezeichnung schon hinweist: Ein Mensch, der andere beeinflusst und der ihre Überzeugungen in eine bestimmte Richtung lenken kann. Die beliebtesten Plattformen, um Influencern zu folgen, sind Instagram, Facebook und Youtube. Zu den sozialen Medien, auf denen Überzeugungsarbeit passiert, zählen aber auch Snapchat, Twitter und unzählige Blogs. Der durchschnittliche Sozial-Media-Nutzer sieht in Social-Media-Stars Menschen, die über mehr Informationen als der Durchschnitt verfügen und deren Beiträge er daher als qualitativ überdurchschnittlich gut bewertet.

Um als Influencer zu gelten, muss eine Person in sozialen Medien überdurchschnittlich viele Follower haben. Was „überdurchschnittlich“ genau bedeutet, lässt sich gerade bei Nischenthemen nicht immer nur an Zahlen festmachen. Doch mehr als 10.000 Follower sollten es schon sein. Manche setzen den Level noch höher an und bewerten einen Social-Media-Teilnehmer erst dann als Influencer, wenn er mehr als 50.000 Follower hat.

Während bislang vor allem Influencer-Stars im Vordergrund standen, die mit Millionen Followern enorme Aufmerksamkeit und entsprechende Werbekraft besitzen, geht es beim Influencer Marketing zunehmend nicht mehr vorrangig um Promis, deren Werbekosten in schwindelerregende Höhen steigen. Als ebenfalls sehr wirksame Alternative rücken jetzt neben den Top-Stars auch andere Influencergruppen in den Mittelpunkt: Das sind die sogenannten Meso- und Micro-Influencer und mit noch geringeren Reichweiten die Nano-Influencer mit weniger als 10.000 Followern, die allerdings oft durch mehr Interaktion und Glaubwürdigkeit punkten als ihre „millionenschweren“ Kollegen.

Der Fokus auf diese neuen Zielgruppen hat auch mit dem Trend in Richtung Automatisierung zu tun. Der klassische Weg zum Influencer-Star ist aufwendig: Er oder sie muss händisch gebucht werden; Stories, Fotos oder Videos werden individuell abgestimmt. Automatisierte Buchungsplattformen vereinfachen diesen Prozess enorm. Damit lassen sich sozusagen auf Knopfdruck sehr viele Influencer ansprechen und mit entsprechenden Produkten bemustern. Gerade die kleinen Nano-Follower haben daran ihre Freude und präsentieren diese gerne ihren Bekannten und Freunden.

 

Wer setzt Influencer Marketing ein?

Influencer Marketing hat sich in vielen Bereichen etabliert: Diese Marketingmethode ist vor allem dann erfolgreich, wenn es um die Image-Verbesserung geht, um die Steigerung der Bekanntheit einer Marke.

Als Meinungsführer haben Influencer enormen Einfluss auf die Markenwahl und auf Kaufentscheidungen. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn der Influencer wirklich glaubwürdig ist. Je werblicher eine Botschaft beim Follower ankommt, desto weniger authentisch und vertrauenswürdig ist sie für ihn. Daher ist es auch so wichtig, dass Produkt und Influencer möglichst gut zusammenpassen und dass Influencer in der Zusammenarbeit mit Firmen genug Freiraum für die Formulierung der Werbebotschaft erhalten.

Funktioniert Influencer Marketing, ist es unter anderem das ideale Werkzeug für das Product Placement innerhalb eines Fotos oder eines Videos. Da Influencer stets neuen Trends nachjagen, ist das Marketinginstrument zudem oft perfekt, um einem ganz neuen Produkt rasch die nötige Aufmerksamkeit zu verschaffen. Gerade bei der Produkteinführung ist das Influencer Marketing oft unschlagbar. Exklusive Informationen über Neuheiten helfen Influencern dabei, ihren Expertenstatus zu betonen und natürlich geht es auch darum, das neue Produkt persönlich auszuprobieren.

 

Influencer Marketing wirkt

Wie gut Influencer Marketing wirkt, zeigen aktuelle Zahlen von Statista. Demnach hat bereits jeder zweite 14-19-Jährige in Deutschland ein Produkt gekauft, weil dieses von einer prominenten Person beworben wurde. Auch außerhalb dieser jugendlichen Zielgruppe funktioniert Influencer Marketing. Laut Statista hat bereits jede fünfte deutsche Frau aufgrund von Influencer-Einfluss ein Produkt erworben. Entsprechend groß ist der Focus der Marketingexperten auf diese Kommunikationsschiene, was ebenfalls die Statista-Zahlen belegen. Laut Prognose wird das Marktvolumen für Influencer Marketing im Jahr 2020 in der DACH-Region etwa 990 Millionen Euro betragen.

 

5 Faktoren, die Influencer Marketing so erfolgreich machen

1. Freunde lügen nicht

Die große Strahlkraft von Influencer Marketing hat viel mit Glaubwürdigkeit zu tun: Wem wir als vertrauenswürdiger und sympathischer Person auf den sozialen Netzwerken folgen, trauen wir in Sachen Produktpräsentation Neutralität zu. Was hier gezeigt wird, wirkt weit weniger werblich als klassische Werbung. Zudem erzeugen einfache Interaktionsmöglichkeiten wie etwa Kommentare Nähe zu den Influencern. Was auf Youtube und Co. empfohlen wird, hat nahezu den Wert einer Empfehlung durch Familienmitglieder oder enge Freunde.

 

2. Geringe Streuverluste

Wenn das eigene Produkt mit dem Influencer und seiner Zielgruppe harmoniert, sind die Streuverluste minimal. Der perfekte Influencer punktet nicht nur in Sachen Reichweite, er hat mit seiner Zielgruppe möglichst viele Werte und Vorstellungen gemein.

 

3. Lange Wirkungsdauer

Klassische Werbung funktioniert nur so lange wie ein Spot, eine Anzeige oder Google AdWords laufen. Influencer Marketing wirkt weit länger, da in der Timeline des Influencers das Produkt immer wieder aufgerufen werden kann, selbst wenn man mit diesem längst nicht mehr zusammenarbeitet.

 

4. Influencer erledigen die Produktion der Inhalte selbst

Guten Content als Rahmen für seine Werbebotschaft zu produzieren, ist aufwendig. Das kann man sich je nach Kooperationspartner beim Influencer Marketing ersparen. Der Influencer kümmert sich selbst um den passenden Content und zwar maßgeschneidert für die eigene Zielgruppe.

 

5. Influencer Marketing liefert messbare Resultate

Die Erfolge klassischer Werbung lassen sich weit schlechter messen als beim Influencer Marketing. Bei Influencern lassen sich die Nutzerreaktionen direkt einsehen und analysieren. Zudem sind Kommentare, Likes und Shares nützliche Informationen, die andere Werbekanäle nicht bieten.

 

So klappt die Zusammenarbeit mit Influencern

Influence Marketing bietet also viele Vorteile. Um diese auch wirklich zu nutzen, sollte man in der Zusammenarbeit mit Influencern die folgenden wichtigen Grundregeln befolgen.

 

1. Den passenden Influencer finden

Um den passenden Social-Media-Partner für dein Unternehmen zu finden, solltest du dir zuerst einmal genau ansehen, welche Kanäle der Influencer deiner Wahl bespielt: Wo ist er oder sie aktiv? Wo finden Austausch und Kommunikation statt? Follower-Zahlen sind zwar ein erster Anhaltspunkt, aber nicht immer ausschlaggebend. Wie wir bereits gehört haben, sind auch Nischen interessant: Wenn es um ein Randthema geht, kann schon ein Blog mit einigen Hundert Lesern eine sehr wertvolle Zielgruppe sein. Besonders interessant ist die Reichweite innerhalb der eigenen Zielgruppe. Die Follower-Zahlen mögen oft beeindruckend sein, doch wenn die eigene Zielgruppe kaum erreicht wird, ist das irrelevant.

Auch den Expertenstatus des Influencers gilt es zu prüfen. Interessant sind Influencer, die bereits über eine große Reputation verfügen und die in der Branche einen Namen haben. Besonders gut solltest du dir das Engagement in der Community und die Interaktion mit den Nutzern ansehen - also Kommentare, Shares, Retweets und Likes. Je öfter die Beiträge geteilt und diskutiert werden, desto bedeutender ist der Influencer.

 

2. Unterstützung holen durch Influencer-Marketing-Tools

Influencer Marketing braucht immer Recherche und idealerweise einen persönlichen Draht, das heißt aber nicht, dass man sich bei der ersten Eingrenzung nicht von ein paar schlauen Tools helfen lassen kann. Sie liefern wertvolle Anhaltspunkte hinsichtlich Reichweite, Interaktionsraten, Followern und Abonnenten. Im folgenden Stellen wir dir einige der bekanntesten Tools vor.

 

Buzzsumo

Buzzsumo ist ein international bekanntes Tool, das unter anderem Social-Media-Daten von Facebook, Twitter, Pinterest, Linkedln und Google+ auswertet. Hier kann man gut nach Schlagworten suchen und auf diese Weise zu einem Thema die einflussreichsten Player in den Social Media finden. Die Suche lässt sich nach dem Standort und anderen Kriterien eingrenzen.

Klout

Das bekannte Influencer-Marketing-Tool Klout punktet vor allem mit seinem Klout-Score: Dieser bewertet auf einer Skala von 1 bis 100 anhand verschiedener Social-Media-Daten den Einfluss eines Kontakts in der Online-Welt. Zwar tauchen in diesem Zusammenhang immer mal wieder Manipulationsvorwürfe auf, trotzdem ist das Tool nützlich für die erstmalige Bewertung von Neukontakten.

Followerwonk

Mit Followerwonk kann man Twitter-Biografien nach Schlagworten durchsuchen. Die Ergebnisse lassen sich nach Reichweite und Autorität sortieren. Zudem gibt es weitere Features: So lassen sich etwa die Follower-Profile von bis zu drei Influencern miteinander vergleichen. Das erleichtert die Analyse der Mitbewerber und den Vergleich von Netzwerken.

Klear

Einfach, aber sehr nützlich: Das zeichnet Klear aus, ein Tool für die Identifizierung von Influencern innerhalb des eigenen Netzwerks.

Kred

Das Basistool Kred erstellt ähnlich wie Klout einen Influence-Core, der mittels Retweets, Erwähnungen, Followern und Replies auf Twitter eruiert wird.

All die genannten Tools erleichtern den Einstieg in das Influencer Marketing. Praktische Scores liefern erste Anhaltspunkte. Die Analysemöglichkeiten sind dabei jedoch eher eingeschränkt. Wer sich seine Ergebnisse genauer ansehen und aussagekräftigere Analysen will, der sollte sich ein Profi-Tool für das Social-Media-Monitoring zulegen. Meist enthalten diese integrierte Funktionen für die Identifikation von Influencern.

 

Der nächste Schritt: Kontaktaufnahme mit Feingefühl

Sind die ersten potenziellen Kandidaten im Visier, geht es weiter mit der direkten Kontaktaufnahme. Wenn du deinen Wunschpartner für dich gewinnen möchtest, sollte dies unbedingt auf Augenhöhe passieren. Social-Media-Größen mit einer starken Fangemeinde im Rücken wissen um ihren Marktwert und werden mittlerweile auch immer öfter durch ein professionelles Management vertreten. Doch auch wer weniger Einfluss hat, ist oft wählerisch bei der Wahl seiner Unternehmenspartner. Auf keinen Fall darf man Influencern das Gefühl vermitteln, dass man sie oder ihn kaufen und gezielt Einfluss nehmen möchte. Alles, was mit Beeinflussung und Manipulation zu tun hat, ist bei einer Kooperationsanfrage tabu.

Ebenso tabu sind Anfragen, die nicht mit einer adäquaten Gegenleistung verbunden sind. Wie gesagt: Die meisten Influencer kennen ihren Marktwert genau und wissen auch, wie sehr Unternehmen und Organisationen aus einer Zusammenarbeit Profit ziehen können.

 

Ehrlich kommunizieren

Wer Instagramer oder Blogger überzeugen will, muss vor allem transparent und möglichst ehrlich kommunizieren. Gutes Influencer Marketing kommt ohne jegliche Täuschung aus und bleibt stets auf Augenhöhe mit dem Social-Media-Wunschkandidaten. Das heißt auch, dass man seinem Partner einen echten Vorteil und Mehrwert bieten muss. Das gelingt, indem man dem Influencer dabei hilft, seine Fangemeinde zu vergrößern und an Einfluss zu gewinnen. Dabei helfen ihm etwa ein Informationsvorsprung, exklusives Material und natürlich auch brandneue Testobjekte. In vielen Unternehmen ist die Zusammenarbeit inzwischen fixer Bestandteil der Kommunikationsstrategie. Es gibt etwa Events, die speziell für Blogger organisiert werden. Neben all diesen Faktoren spielt natürlich auch ein monetärer Anreiz beim Influencer Marketing eine Rolle.

 

Den Influencer persönlich ansprechen

Wenn es darum geht, Kontakt mit dem Influencer aufzunehmen, ist meist die klassische E-Mail der Königsweg. Auch Twitter oder der Blog des Influencers können sich für den Erstkontakt eignen. Weniger hilfreich sind meist ein telefonischer Anruf und andere Netzwerke wie zum Beispiel Google+ oder Facebook.

Ganz wichtig bei der Kontaktaufnehme ist die persönliche Ansprache des Influencers. Man sollte also keinesfalls Mails mit vorgefertigten Bausteinen einsetzen. Mehr oder weniger plumpe Werbeanfragen werden nicht gerne gesehen. Erfolgversprechender sind eine knappe Darlegung der Absichten des Unternehmens und eine persönliche Vorstellung als Ansprechpartner für eine direkte, langfristige Zusammenarbeit.

 

Influencer nicht als Dienstleister sehen

Damit eine Zusammenarbeit erfolgreich ist, gilt es gemeinsame Themen zu finden. Dabei sollte man Influencer keinesfalls mit klassischen Dienstleistern gleichsetzen, die für Geld oder Goodies ihre Arbeit erledigen, also in diesem Fall ihre Werbebotschaften unter ihrer Zielgruppe verbreiten. Kein erfolgreicher Influencer kann es sich erlauben, seine Follower mit allzu direkten Werbebotschaften zu konfrontieren. Das geht auf Kosten der Glaubwürdigkeit und kann der Reputation massiv schaden. Nur wenn die Zusammenarbeit beiden Partnern nützt, ist sie langfristig erfolgreich.

Das bedeutet auch zu akzeptieren, dass man im Gegensatz zu klassischer Bezahlwerbung den Influencer nicht gezielt beeinflussen kann. Als Unternehmen muss man also das Risiko in Kauf nehmen, dass ein Produkt auch einmal nicht durch und durch positiv bewertet wird. Shitstorms sind allerdings relativ selten. Diese Gefahr lässt sich auch durch regelmäßigen Kontakt und gute Kommunikation mit dem Influencer minimieren.

 

Die 10 wichtigsten Zukunftstrends

Influencer Marketing ist noch ein junges Konzept. Es gibt daher dazu bislang kaum Studien. Dennoch sind sich die Branchenexperten relativ einig, wohin die Reise geht. Wir haben uns angesehen, auf welche der zehn folgenden Zukunftstrends man schon heute achten sollte.

 

1. Influencer gewinnen stetig gegenüber klassischen Medien

Die Technologiepreise sinken weiter. Das eröffnet Ressourcen, die früher nur der klassische Medienbereich für sich nutzen konnte. Es erweitert auch den Markt für Influencer, die nicht nur zunehmend professioneller agieren können, sondern noch ein weiteres Ass im Ärmel haben: Sie punkten mit Glaubwürdigkeit! Was auf Facebook, Instagram oder YouTube von Meinungsführern gepostet wird, ist individuell und informell. Es kommt eher wie die Empfehlung eines Freundes an und wird daher auch in Zukunft häufig glaubwürdiger sein als die in traditionellen Medien verbreiteten Werbebotschaften. Das alles zeigt, dass Influencer Marketing kein kurzlebiger Hype ist, sondern ein Phänomen, das es auch in Zukunft geben wird und zwar mit steigender Tendenz.

 

2. Das Influencer Marketing wird immer professioneller

Wurde das Influencer Marketing früher vor allem unternehmensintern erledigt, wird diese Aufgabe nun vermehrt an externe Agenturen ausgelagert. Vor allem wenn es um Nischenthemen geht, sind verstärkt darauf spezialisierte Agenturen gefragt. Brand-Manager und Marketingverantwortliche beteiligen auf Influencer Marketing spezialisierte Agenturen zunehmend schon in einer frühen Phase der Planungen. Das bringt bessere Ergebnisse und optimiert die Kampagnen.

 

3. Nano- und Micro-Influencer gewinnen an Bedeutung

Reachhero, kjero, Linkilike und andere Plattformen sind ausgezeichnete Werkzeuge, um Nano- und Micro-Influencer aufzuspüren. Der Trend, auch Influencer mit relativ wenigen Followern, aber hohen Engagement und Glaubwürdigkeit anzusprechen, wird sich in Zukunft weiter verstärken. Denn gerade hier ist das Vertrauen der Follower besonders groß. Daher werden Kampagnen, die mit vielen kleineren Influencern statt ausschließlich mit großen Playern arbeiten, künftig an Bedeutung gewinnen.

 

4. Wer richtig mixt, gewinnt

Das bedeutet jedoch nicht, dass große Social-Media-Stars künftig in der Versenkung verschwinden werden. Ein optimaler Mix arbeitet mit beiden Seiten und engagiert neben vielen Micro-Influencern auch Top-Stars. Auch in Zukunft wird es sich lohnen, einige Leuchtturm-Influencer auf seiner Seite zu haben, die eine eigene Brand besitzen und die Kundenmarke damit stark pushen können. Das sorgt für die nötige Grundreichweite und für professionelle Inhalte. Zusätzliche Wirkung erzielen viele kleine Influencer, die ebenfalls eine Menge an wertvollem Content generieren, der sich aufgreifen und nutzen lässt.

 

5. Die Zahl der Influencer-Beiträge mit Bezahlwerbung steigt

Mit bezahlter Digitalwerbung lassen sich Influencer-Beträge auch auf anderen Plattformen vermitteln. Organische Mundpropaganda ersetzt immer öfter klassische Agenturwerbung und das zu weit geringeren Kosten. Die so verbreiteten Inhalte müssen jedoch immer nützlich sein und dürfen keinesfalls als reine Werbebotschaften rüberkommen. Zudem werden Synergieeffekte wichtiger werden, indem Unternehmen etwa Inhalte von Micro-Influencern nutzen, um eigene Kampagnen zu optimieren.

 

6. Transparenz wird immer wichtiger

Wie wichtig Transparenz beim Influencer Marketing ist, wurde bereits erwähnt. Dieser Punkt wird künftig noch bedeutender werden. Schleichwerbung, bei der Influencer in Posts gegen Bezahlung aber ohne Kennzeichnung für Marken und Produkte werden, wird zunehmend ein No-Go. Das betrifft auch und gerade große Influencer, die immer noch werbliche Infos ohne entsprechende Kennzeichnung posten.

Der Trend in Richtung Transparenz hat viel mit der rechtlichen Situation in Deutschland zu tun. Die Richtlinien rund um Werbung und Schleichwerbung sind streng. Davon betroffen sind nicht nur ausufernde Dauerwerbe-Beiträge von Youtubern. Auch andere Social-Media-Aktivisten riskieren bei Missachtung der Regeln kostspielige Abmahnungen, was zwar noch nicht allen, aber immer mehr Influencern bewusst ist. Die Regelungen schreiben ganz klar fest, dass etwa Blogger alles, was eine Markennennung oder Produktempfehlung beinhaltet, als Werbung deklarieren müssen. Wer Brand-Infos ohne Werbe-Kennzeichnung postet muss mit empfindlichen Bußgeldern und Unterlassungserklärungen rechnen. Vor allem aber droht der Verlust der Glaubwürdigkeit bei den Fans. Unternehmen, die unlautere Werbung buchen, müssen ebenfalls mit Schwierigkeiten und Image-Problemen rechnen, wenn die Schleichwerbung auffliegt. Um sicheres Agieren zu fördern, gibt es etwa auf Instagram bereits die „Branded Content Option“, um Werbung klar zu kennzeichnen.

 

7. Die Influencer Kanäle werden vielfältiger

Der Fokus beim Influencer Marketing liegt nach wie vor sehr stark auf Instagram. Diese Plattform wird auch in naher Zukunft die Nummer 1 bleiben. Dennoch sind auch andere Kanäle auf dem Vormarsch. Man sollte daher sein Augenmerk auch auf Snapchat, Facebook, Twitter, Pinterest und Amazon richten, zumal hier Influencer oft für weniger Geld zu haben sind. Daneben hat vor allem YouTube viel Potenzial. Gerade die jugendlichen Abonnenten von YouTube fokussieren sich weit mehr auf YouTube-Videokünstler als auf traditionelle Promis. Die Preise für YouTube liegen etwa zwischen 50 und 100 Euro auf 1.000 Views. Bei Instagram gibt es tausend Follower meist zwischen sieben und 14 Euro.

 

8. Influencer-Tools werden wichtiger

Das persönliche Agieren mit Influencern bleibt wichtig, dennoch wird die Bedeutung von Influencer-Plattformen und –Marketing-Tools weiter zunehmen. Upfluence und Tapinfluence zum Beispiel sind hilfreiche Tools für das Aufspüren von Einflussfaktoren und die Verwaltung des Workflows. Für den deutschsprachigen Raum ist hier Reachhero mit rund 70.000 registrierten Influencern aus den unterschiedlichsten Bereichen interessant. Die Zahl dieser Portale wird sich noch erhöhen und man kann hier mit ähnlichen Entwicklungen wie im Social-Media-Management rechnen. Auch die Zahl der Influencer, die für eine Zusammenarbeit mit Unternehmen interessant sind, wird laut Expertenmeinung steigen.

 

9. Die Ergebnisse lassen sich immer besser messen

Transparenz ist auch dann ein wichtiger Trend, wenn es um den konsequenten Einsatz von UTM-Parametern oder eindeutigen Promo-Codes für die Zuordnung von Umsätzen geht. Noch gibt es viele Influencer, die mit gekauften Likes arbeiten, oder die durch Einzelaktionen und Gewinnspiele vorgeblich Fans gewinnen. Dass diese oft kaum mit ihrem Influencer agieren, wird sich durch genaue Prüfung der Fanbase und Engagement-Raten durch Spezialtools allerdings zunehmend schwieriger verschleiern lassen.

 

10. Nur langfristige Kooperationen haben wirklich Zukunft

Influencer Marketing ist keine Eintagsfliege. Das zeigt sich immer stärker! Auch Marketingverantwortliche werden in Zukunft weniger an Einzelkampagnen und viel stärker an langfristigen Beziehungen interessiert sein. Nach wie vor arbeiten viele Entscheider nur sehr punktuell mit Influencern. Weit erfolgversprechender ist der Blick auf den Influencer als langfristigen Partner und auf eine Partnerschaft, bei der beide Seiten voneinander profitieren und lernen. Die Förderung langfristiger Beziehungen wird also immer wichtiger werden, um diese Synergieeffekte effektiv zu nutzen.

 

 

 

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